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Hydrantenplan verwalten

Auf dieser Seite (Administration → Feuerwehr → Hydrantenplan, Recht admin.stammdaten) pflegst Du die Datengrundlage des Hydrantenplans: Du lädst eine eigene Hydranten-Datei hoch und stellst ein, nach welchen Schwellen die Hydranten eingefärbt werden. Du erreichst die Seite auch über den Knopf Cache verwalten oben im Hydrantenplan.

ℹ️ Früher kamen die Hydranten aus einer Google-MyMaps-Karte. Das ist Geschichte: Seit dieser Version gehören die Daten Deiner Wehr — Du lädst sie als Datei hoch, es wird nichts mehr aus dem Internet nachgeladen.

Was ist eine GeoJSON-Datei?

GeoJSON ist ein offenes, weit verbreitetes Format für Kartendaten — im Kern eine Textdatei, in der jeder Punkt mit seinen Koordinaten und ein paar Zusatzangaben steht. Nahezu jedes Karten- oder GIS-Werkzeug kann GeoJSON exportieren. Woher Du so eine Datei bekommst:

  • Aus den alten Daten: Hattest Du die Hydranten bisher in Google MyMaps, exportierst Du sie dort und wandelst den Export in GeoJSON um — z. B. mit dem kostenlosen Online-Editor geojson.io.
  • Aus einem GIS-Programm: QGIS (kostenlos) öffnet praktisch jedes Geoformat und speichert es als GeoJSON.
  • Von Hand / kleine Bestände: Auf geojson.io setzt Du die Punkte direkt auf einer Karte und trägst je Punkt die Felder ein.
  • Von Kreis oder Gemeinde: Dort liegen Hydrantendaten oft schon digital vor und lassen sich als GeoJSON herausgeben.

ℹ️ Am schnellsten geht's mit der Beispieldatei (Knopf im Upload-Kasten): herunterladen, in einem Texteditor öffnen — daran siehst Du sofort, wie die Felder aussehen müssen.

Aufbau der Datei

Jeder Hydrant ist ein Punkt mit diesen Angaben unter properties:

Feld Pflicht Bedeutung
name ja Bezeichnung, erscheint im Popup (z. B. „H 150 Sankt-Florian-Straße").
dimension nein Nennweite in Millimetern (z. B. 150) — steuert die Farbe.
ort nein Ortsteil — die Seitenleiste „Nach Ort" gruppiert danach.
beschreibung nein Zusatztext fürs Popup (z. B. „Unterflur vor Haus Nr. 1").

Die Koordinaten stehen wie im GeoJSON-Standard als [Länge, Breite] (also zuerst der Längengrad, dann der Breitengrad).

Tolerant bei den Feldnamen: Kommen die Daten von Kreis, Gemeinde oder aus QGIS, heißen die Spalten nicht immer genau so. Das ETB erkennt deshalb auch gängige Alternativen:

  • dimension ← auch nennweite, dn, durchmesser, groesse
  • ort ← auch ortsteil, gemeinde, stadtteil, stadt
  • beschreibung ← auch bemerkung, info, hinweis, description
  • name ← auch bezeichnung, titel

ℹ️ Fehlt die Dimension als eigenes Feld, liest das ETB sie notfalls aus dem Namen (z. B. „H150", „DN 200"). Findet sich gar keine Zahl, gilt der Hydrant als „ohne Dimension" und erscheint grau — er geht nicht verloren. Hydranten ohne Ort landen in der Seitenleiste unter „(ohne Ort)".

Datei hochladen — in zwei Schritten

Der Upload ist bewusst zweistufig, damit eine kaputte Datei den Plan nicht mitten im Einsatz leert:

  1. Datei prüfen — Du wählst die Datei und klickst „Datei prüfen". Das ETB liest sie ein, ohne etwas zu ändern, und zeigt eine Vorschau: wie viele Hydranten gelesen wurden, wie viele davon ohne Dimension bzw. ohne Ort sind, und wie viele Einträge verworfen wurden — jeweils mit Grund (z. B. „ohne Namen", „keine Punkt-Geometrie", „Koordinaten fehlen"). Dazu siehst Du schon die Aufschlüsselung nach Dimensionsklasse.
  2. Übernehmen — stimmt die Vorschau, klickst Du „Übernehmen". Erst jetzt ersetzt die neue Datei den bisherigen Plan. Mit „Verwerfen" brichst Du ab; bis dahin bleibt alles unverändert.

⚠️ „Übernehmen" ersetzt den kompletten Plan. Die neue Datei ist danach maßgeblich — es wird nicht mit dem alten Bestand zusammengeführt. Prüfe die Vorschau-Zahlen, bevor Du übernimmst.

Grenzen: höchstens 8 MB je Datei und 50 000 Hydranten. Erlaubt sind .geojson- und .json-Dateien.

Umstieg von der alten Google-Quelle

Solange noch keine eigene Datei hochgeladen wurde und noch der alte Bestand angezeigt wird, erscheint der Kasten „Bisherigen Bestand übernehmen" mit dem Knopf „Bestand als eigene Daten übernehmen". Ein Klick übernimmt den aktuell angezeigten Plan eins zu eins als Deine eigenen Daten — es wird nichts neu beschafft und nichts geladen. Danach pflegst Du ihn wie oben über eine eigene Datei.

ℹ️ Der Kasten verschwindet, sobald einmal eigene Daten übernommen wurden (per Upload oder Bestands-Übernahme).

Dimensionsklassen einstellen

Im Kasten „Dimensionsklassen" legst Du fest, ab welcher Nennweite ein Hydrant als klein / mittel / groß / XL gilt und wie die Klassen heißen und aussehen:

  • Drei Schwellen (mm) — „klein/mittel", „mittel/groß", „groß/XL": Ein Hydrant zählt bis zur ersten Schwelle als klein, bis zur zweiten als mittel, bis zur dritten als groß, darüber als XL (Standard: 150 / 200 / 300).
  • Bezeichnung je Klasse — frei wählbar (bis 40 Zeichen). Leer gelassen, folgt die Beschriftung automatisch den Schwellen (z. B. „Mittel (150–199)"); der graue Platzhalter im Feld zeigt Dir diese automatische Bezeichnung an.
  • Farbe je Klasse — über den Farbwähler.

„Speichern" übernimmt Schwellen, Bezeichnungen und Farben in einem Rutsch. „Auf Standard zurücksetzen" stellt alles wieder auf die Vorgaben.

ℹ️ Änderungen wirken sofort auf allen Karten — dem Standalone- Hydrantenplan und dem Hydranten-Overlay der Lagekarte in der Einsatz-Detailansicht. Die hochgeladene Datei muss dafür nicht neu eingelesen werden: In der Datei steht nur die Nennweite, die Klasse berechnet das ETB bei jeder Anzeige aus den aktuellen Schwellen.

⚠️ Die Schwellen müssen positiv und aufsteigend sein (klein < mittel < groß). Andernfalls lehnt das ETB das Speichern mit einer Meldung ab — eine widersprüchliche Reihe entsteht nie.

Kein Schema-Check nötig: Die Klassen-Einstellungen liegen wie andere Settings in der Konfiguration, nicht in eigenen Datenbank-Spalten.

Aktueller Plan (Status)

Der obere Kasten „Aktueller Plan" zeigt auf einen Blick:

  • Quelle — OK, oder ein Hinweis, wenn kein Plan vorhanden ist.
  • Zuletzt übernommen — wie lange her, mit genauem Zeitstempel.
  • Anzahl Hydranten im aktuellen Plan.
  • Datei-Größe des gespeicherten Plans.

Darunter die Aufschlüsselung nach Dimensionsklasse und der Dateiname der zuletzt übernommenen Quelle.

Hydranten ohne erkannte Dimension

Konnten Einträge weder über ein Dimensions-Feld noch über den Namen klassifiziert werden, erscheinen sie auf der Karte grau und werden hier zur Diagnose mit Name und Beschreibungs-Auszug aufgelistet (bis zu 50). So siehst Du, für welche Einträge in der Quelldatei eine Nennweite nachgetragen werden sollte, damit sie korrekt eingefärbt werden.

Vorschau-Karte

Unten zeigt eine Karte die Hydranten des aktuellen Plans farbcodiert nach Dimension — die schnelle Kontrolle, dass die Daten sinnvoll aussehen.

Was als nächstes?