Auf diesem Screen (Sidebar „Geocodes") prüfst und korrigierst Du die
Koordinaten der Einsätze — also das, was auf der Lagekarte
die Marker positioniert. Du brauchst ihn, wenn eine Adresse falsch oder gar
nicht aufgelöst wurde (Recht admin.access).
Die Liste
Die Tabelle zeigt je Einsatz Nummer, Stichwort, Straße, Latitude und Longitude sowie Rechtswert und Hochwert. Einsätze ohne Koordinaten sind abgesetzt dargestellt. Die Straße ist mit OpenStreetMap verlinkt, sodass Du die richtige Lage schnell nachschlagen kannst.
ℹ️ Rechtswert und Hochwert sind die UTM-Koordinaten (EPSG:25832) der Einsatzstelle — sie speisen den Karten-Link „Digitaler Zwilling NRW" (DZ). Diese beiden Spalten sind nur Anzeige: Das ETB leitet sie automatisch aus Latitude/Longitude ab. Du kannst sie nicht direkt bearbeiten — korrigierst Du die GPS-Koordinaten (Stift) oder geocodierst neu, rechnet das ETB Rechts- und Hochwert von selbst mit.
ℹ️ Kurz-Standort: Ist ein Anbieter aktiv (Plus Codes oder what3words, siehe Einstellungen), steht unter der Straße als kleine Zweitzeile das jeweilige Standort-Kürzel — anklickbar (öffnet den Ort auf
plus.codesbzw.what3words.comim neuen Tab). Der Plus Code wird automatisch aus den Koordinaten abgeleitet; Du kannst beide Kürzel hier aber auch von Hand überschreiben (kleiner Stift an der Zweitzeile) — praktisch, um einen vom Anrufer genannten what3words-Wert einzutragen, ganz ohne API. Ein „!" hinter dem what3words-Wert bedeutet: Für diesen Einsatz ist der Deckel erreicht und die automatische Umwandlung eingefroren — das manuelle Überschreiben hebt das wieder auf (siehe unten).
Über die Filter-Pills oben schaltest Du zwischen Alle, Nicht geocodiert und Geocodiert um; jede Pill zeigt die Anzahl.
Eine Adresse korrigieren
Pro Zeile hast Du:
- Stift (nur bei vorhandenen Koordinaten) — macht Latitude und Longitude editierbar. Mit Haken speicherst Du, mit × brichst Du ab (Enter bzw. Esc tun dasselbe). Nutze das, wenn der Geocoder danebenliegt und Du die richtigen Werte von Hand setzen willst.
- Neu geocodieren — löst die Adresse automatisch neu auf (überspringt den Cache). Bei Einsätzen ohne Koordinaten ist das die einzige Zeilen-Aktion.
- Kurz-Standort überschreiben (Stift an der Zweitzeile, nur bei aktivem Anbieter) — trägst Du Plus Code und/oder what3words von Hand ein. Das schreibt die Werte direkt, ohne einen (kostenpflichtigen) what3words-Abruf, und gibt einen per Deckel eingefrorenen Einsatz wieder frei. Praktisch, wenn Du den korrekten what3words-Wert schon kennst und keine API-Nutzung auslösen willst.
Alle fehlenden auf einmal
Der Button Alle fehlenden geocodieren oben löst nach Rückfrage alle Einsätze ohne Koordinaten in einem Rutsch auf und meldet danach, wie viele erfolgreich bzw. fehlgeschlagen sind.
ℹ️ Das automatische Auflösen ist durch das Limit des Geo-Dienstes (Nominatim) gedrosselt — rechne mit etwa einer Sekunde pro Adresse. Bei vielen Einträgen dauert der Lauf entsprechend.
ℹ️ Hier korrigierst Du die Koordinaten einzelner Einsätze. Den zwischengespeicherten Adress-Cache (damit Adressen nicht erneut abgefragt werden) verwaltest Du separat unter Geocode-Cache — als Admin springst Du über den Toolbar-Button „Geocode-Cache" oben direkt dorthin.
Was als nächstes?
- Den Adress-Cache verwalten → Geocode-Cache
- Ergebnis auf der Karte sehen → Lagekarte